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Der Verein „Schatzhaus Österreich“:

Der überparteiliche Verein „Schatzhaus Österreich“ existiert seit 1998 und hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt und dem ORF zehntausenden Besuchern historische Denkmale vor Ort nähergebracht. Es konnten auch einige Denkmalschutzprojekte dank Sponsoren konkret mit Geld unterstützt werden. „Wir entdecken. Wir stellen vor. Wir öffnen. Wir mahnen. Wir helfen...“ lautete das Motto. Inzwischen ist mehr Eigeninitiative gefordert. Deshalb richtete sich der Verein „Schatzhaus Österreich“ 2015 neu aus und startete das Projekt „Gartenschätze“.

2015 leisteten die Freiwilligen von „Schatzhaus Österreich“  in den Bundesgärten 1350 Arbeitsstunden, 2016 gut 2000 Arbeitsstunden. Es wurde gepflanzt, Erde bewegt und vor allem gejätet. Das Projekt „Gartenschätze“ ist zu einem multikulturellen Projekt geworden, denn nicht nur Österreicher, sondern Freiwillige aus gut zehn Nationen gärtnern ambitioniert mit. 2016 hatte der Verein zu Jahresende 140 Mitglieder (ein Teil arbeitete nur einen Tag).

Was in Großbritannien seit Jahrzehnten zum guten Ton gehört (National Trust), ist in Österreich noch Neuland. Das Landwirtschaftsministerium, dem die Österreichischen Bundesgärten unterstehen, benötigt die Hilfe der Freiwilligen dringend, denn in den letzten Jahren gab es große Personaleinsparungen. „Schatzhaus Österreich“ veranstaltet immer wieder Aktionstage, wenn es darum geht, ein besonders akutes Problem zu beheben (z.B. Löwenzahninvasion in den barocken Buchsbaumhecken im Wiener Belvedere). Firmen, die über „Schatzhaus Österreich“ sogenannte Compliance Days veranstalten, waren wunderbare, sehr tatkräftige und effiziente Partner.

2017 leisteten die freiwilligen Helfer von "Schatzhaus Österreich" gut 3000 Arbeitsstunden. Da war zunächst die Winterarbeit im Volksgarten: 200 von 800 Gartenstühlen wurden im Volksgarten (z. T. für den Burggarten) neu gestrichen.

Ab April wurde bis November in Wien und Innsbruck wöchentlich je drei Stunden an verschiedenen Wochentagen gegärtnert. Es fanden auch „Unkraut-Alarmtage“ statt.

2017 begann eine Kooperation mit Studenten der Amadeus-Group im Rahmen eines Erasmus-Programmes der EU.

2018 leisteten die Freiwilligen von „Schatzhaus Österreich“ in Wien und Innsbruck gut 3500 Arbeitsstunden.

Subventionen bekommt der unabhängige und überparteiliche Verein keine. Zahlreiche, ausnahmslos positive Medienberichte bestätigen, dass „Schatzhaus Österreich“ mit dem Projekt „Gartenschätze“ auf große gesellschaftliche Akzeptanz stößt.

Für Mitglieder finden jährlich mehrere Sonderveranstaltungen statt, zu denen auch Gäste eingeladen werden: Rosenrückschnitt-Seminar im Wiener Volksgarten, Exkursionen zu Reservegärten, Führungen in die seit gut 200 Jahren aufgebauten Pflanzensammlungen, Entdeckungen, wie sich die Pflanzenwelt in Schönbrunn aufgrund unterirdischer  Wasserwege gut entwickelt oder auch nicht etc.

Seit Frühjahr 2017 besitzt der Verein ein Vereinslokal beim Hietzinger Tor in Schönbrunn, das in Eigeninitiative „Schatzi“-gerecht adaptiert wurde….

Heuer beginnt das Gartenjahr von „Schatzhaus Österreich“ am 15. April 2019.